Archiv der Kategorie: Allgemein

Ralf backt leckeres Früchtebrot im WDR

Am 16.12.2020 in der Sendung „Hier und Heute“  backt Bäckermeister Ralf Gießelmann wieder im WDR. Diesmal Früchtebrot.

Für alle Backfans hier das ultimative Rezept.

Früchtebrot
Für einen ovale Backring oder eine Kastenform von Länge 20-22 cm / Breite 9 cm

Für den Fruchtansatz:
50 g Korinthen (alternativ Rosinen)
50 g Pflaumen, getrocknet
100 ml Wasser kochend

Die Pflaumen klein hacken und mit dem Wasser und Korinthen in einen Topf oder Pfannen geben, aufkochen und dann abkühlen lassen.

250 g geraspelte frische Äpfel (am Besten Äpfel mit milder Säure, z.B. Elstar)
50 g Feigen, getrocknet,
50 g Rosinen
50 g Cranberries, getrocknet
50 g Aprikosen, getrocknet,
50 g Datteln, getrocknet,
85 g brauner Zucker
50 g ganze Haselnüsse (nach Belieben anrösten)
1 TL Lebkuchengewürz
1 kl. Prise Salz
1 TL Kakaopulver
40 ml Rum (für eine alkoholfreie Variante Apfelsaft)

Datteln entkernen und mit den Feigen und Aprikosen klein schneiden. Mit dem abgekühlten Pflaumen-Korinthenansatz und den restlichen Zutaten mischen, alles in eine Schüssel geben und abgedeckt über Nacht ziehen lassen.
TIPP: Das Brot ist sehr variabel, so kann man auch andere Trockenobstsorten nehmen oder nur zwei Sorten, wichtig ist, dass es bei der Gesamtmenge bleibt.
TIPP: Anstelle der Haselnüsse passen auch gut Mandeln oder Cashewkerne. Ralf lässt die Nüsse gerne im Ganzen, dann ist hinterher mehr Biss im Brot.

Für den Teig:
135 g Weizenmehl (Type 405)
5 g Backpulver

Den Backofen auf 200°C Ober- Unterhitze vorheizen. Mehl und Backpulver gut vermengen und mit der Hand unter den Fruchtansatz kneten. Die Masse in den Backring oder die Kastenform geben und das Früchtebrot in den Ofen geben. Die Temperatur auf 180°C Grad runterdrehen und das Brot circa 30-45 Minuten backen.
TIPP: Man kann auch gut Vollkornmehl verwenden, dann bekommt das Brot einen rustikaleren Charakter.
Tipp: Wer mag kann das fertige Früchtebrot noch mit Belegkirschen bestreuen.

Weihnachtspräsente für Firmen

Unsere leckeren Weihnachtsbackwaren wurden auch in  2020 wieder mit „Sehr gut“ ausgezeichnet. Das hat sich mittlerweile rumgesprochen.

Profitieren Sie von unserem Service:

  • Versandabwicklung
  • Personalisierung der Weihnachtspräsente mit Ihrem Logo
  • Direktkauf beim Hersteller

Warum empfehlen wir Ihnen eine Personalisierung Ihrer Präsente?

Weil es uns selber schon oft so gegangen ist, dass der Karton mit den Leckereien ausgepackt wird, die Karte wird entsorgt und Wochen später genießt man die Leckereien und fragt sich dann: Von wem ist denn noch mal diese Leckerei gewesen?“ Damit Ihre Präsente in Erinnerung bleiben, nutzen Sie unseren Personalisierungsservice schon ab geringen Stückzahlen und fordern Sie Ihr individuelles Angebot an.

Als DHL-Geschäftspartner versenden wir auch Ihre Präsente.

Ihr Ansprechpartner für Ihre Weihnachtspräsente:

Andrea Gießelmann, Tel. 02261/41223 oder Email an info@giesselmanns.de oder Kontakt

Ausgezeichnetes Weihnachtsgebäck

Sechsmal „Sehr gut“ für unsere Weihnachtsgebäck. Unser Spekulatius, Berliner Brot und die Stollen konnten auf ganzer Linie überzeugen. Jedes getestete Produkt erzielte die Bestnote. Also von uns aus kann Weihnachten kommen.
Anbei der Pressebericht von Oberberg Aktuell.
https://www.oberberg-aktuell.de/Weihnachtstipps/doppelte-freude-bei-weihnachtspr–senten-aus-der-b–ckerei-gie–elmann-a-34079

Walnussbrot

Sendung vom 04.11.2020 im WDR „Hier und Heute“

Es ist wieder so weit, Corona ärgert uns im November wieder besonders. Also zurück zu den Wurzeln und mal wieder selber backen.

Hier finden Sie das Rezept für unser leckeres Nussbrot.

Wie es genau geht,  erfahrt ihr live am Mittwoch ab 16.15 Uhr.  Wir verlinken später den Zusammenschnitt, denn wie ihr wisst,  gibt es tolle Backtipps immer inclusive.

Walnussbrot
von Brotsommelier Ralf Gießelmann

Menge für ein Brot von 1000 g ( oder 2 Brote à 500 g)

Für die Walnüsse:
100 g Walnüsse, nach Belieben gehackt o. im Ganzen
50 ml Wasser

Die Walnüsse anrösten, in eine Schüssel geben und noch heiß mit dem Wasser vermischen und abkühlen lassen.
Tipp: Anstelle des Wassers passt auch gut Kirsch- oder Apfelsaft. So kommen mehr Süße und Aroma in die Nüsse und damit auch in den Teig.

Für den Teig:
530 g Weizenmehl Typ 1050 oder Schweizer Ruchmehl (Schweizer Weizenmehl mit besonders großem Kleiegehalt)
30 g Roggenmehl Typ 1150
420 ml Wasser
1 guter EL Salz
4 g frische Hefe

Beide Mehlsorten, Wasser, Salz und Hefe in einer Küchenmaschine circa 8 Minuten langsam verkneten und dann weitere 10 Minuten auf schneller Stufe weiterkneten. Zum Schluss vorsichtig die Walnüsse mit der Restflüssigkeit untermischen.
Tipp: Verwendet man Ruchmehl, sollte beim „Schnell-Kneten“ noch etwas Wasser, circa 80 ml dazugeben werden.
Tipp: Wer mag, kann für eine aromatische herzhafte Variante noch 15 g Tomatenmark und 50 g klein gehackte getrocknete Tomaten mit in den Teig geben. Das Tomatenmark dann direkt am Anfang unterkneten und die getrockneten Tomaten zum Schluss mit den Nüssen untermischen.
Tipp: Für eine süßere Variante passen Cranberries auch gut.

Den Teig am Besten nochmal 10 Minuten ruhen lassen und dann aus dem Teig ein Brotlaib formen oder den Teig in eine Brotbackform geben. Das Brot über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag das Brot am Besten eine halbe bis eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank holen und den Backofen auf 240°C Ober-Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen, das Brot darauf aus der Backform stürzen und oben einmal längst einschneiden. Das Brot in den vorgeheizten Backofen geben, die Temperatur auf 200 ° C Ober-Unterhitze runterdrehen und das Brot circa 50- 60 Minuten ( je nach gewünschter Kruste) ausbacken.
Tipp: Für die Brotdeko die Backform vorher mit einer Mischung aus 2/3 Weizengrieß und 1/3 Roggenmehl. Sonnenblumenkerne vor dem Backen auf das Brot gestreut passen ebenfalls gut.

Tipp: Wenn man ein Metallgefäß mit etwas Wasser, circa 300 ml beim Vorheizen mit in den Ofen gibt, erhält das Brot durch die Schwadenbildung eine gleichmäßigere Bräunung, knackige Kruste und mehr Glanz. Für ein rustikaleres Brot, mit unruhigerer Krustenbildung eignet sich das Backen ohne Dampf.
Verzehrempfehlung: Zu dem Brot passen sehr gut Käse, vor allem Camembert, roher oder gekochter Schinken, Marmelade, Honig und auch Nuss-Nougatcreme.

Ralf backt Osterlamm im WDR

Am 02.04.2020 backt Bäckermeister Ralf Gießelmann wieder im WDR. Diesmal Osterlämmer.  Es ist die Sendung „Hier und Heute“, Sendezeit von 16.15 Uhr bis 18 Uhr.

Für 1 Osterlamm
Backform (Volumen ca. 0,7l/ Maße ca. : 25 x 14 x 7 cm)
210 g Butter
240 g Zucker
1 Prise Salz
etwas ausgekratztes Vanillemark aus der Vanilleschote
½-1 Zitrone, unbehandelt
5 Eier (Gr. M)
240 g Weizenmehl 550er oder 405er
(alternativ Dinkelmehl 630er oder Weizen- und Dinkelvollkornmehl gemischt)
2 g Backpulver
ca. 20 g Mandeln, gemahlen

Butter, Zucker, Salz, Vanillemark und je nach Geschmack den Schalenabrieb einer halben oder ganzen Zitrone in eine Schüssel geben und mit einem Handrührgerät oder in einer Küchenmaschine kurz (circa 1 Minute) aufschlagen. Mehl und Backpulver gut vermengen, durchsieben und abwechselnd mit jeweils 1-2 Eiern unter die Masse rühren. Die Backform mit Butter einstreichen und mit gemahlenen Mandeln bestreuen. Die Teigmasse in die Backform geben und im vorgeheizten Backofen bei 180° C Umluft circa 40-50 Minuten backen. Abkühlen lassen und aus der Form lösen.
TIPP: Zum Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe machen.
TIPP: Wer mag kann 100 – 200 g Marzipan mit etwas Rum oder Apfelsaft weichkneten und vor der Ei und Mehlzugabe unter die Butter-Zuckermasse rühren. Der Teig wird so kompakter, saftiger und hat eine etwas längere Frischhaltung.
TIPP: Das gebackene Osterlamm am Fuß mit einem Messer begradigen und diesen in geschmolzene Zartbitterschokolade oder Kuchenglasur tunken. So erhält das Osterlamm einen besseren Stand und die Schnittfläche wird versiegelt und so vor dem Austrocknen bewahrt.

Das Rezept finden Sie hier hinter diesen Link: Osterlamm

 

 

P.S. Fehlt Ihnen Mehl, kommen Sie in unseren Fachgeschäften vorbei oder bestellen Sie online in unserem Shop.

Ralf backt Quarkbällchen im WDR

Am 09.02.2020 backt Bäckermeister Ralf Gießelmann wieder im WDR. Diesmal Quarkbällchen. Es ist die Sendung „Hier und Heute“, Sendezeit von 16.15 Uhr bis 18 Uhr.

Das Rezept finden Sie hier.

Mengen für circa 15 Stück (je nach Größe)

Für die Quarkbällchen:
1 kg Quark, Magerquark
4 Eier (Gr. M)
80 g Zucker
40 g Butter
750 g Weizenmehl Type 550
65 g Backpulver
1 Msp Salz
1 Spritzer Zitronensaft oder etwas Vanillemark nach Belieben

Zucker oder Vanillezucker zum Wälzen der Quarkbällchen
Butterfett (Butterschmalz) zum Ausbacken der Quarkbällchen

Quark, Ei und Zucker in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen oder Handrührgerät gut verrühren. Die Butter in einem Topf schmelzen und unterrühren. Mehl und Backpulver vermengen, sieben und mit dem Salz und nach Belieben einem Spritzer Zitronensaft oder etwas Vanillemark unter die Quarkmasse geben und alles gut vermengen. Aus dem Teig mit zwei Esslöffeln oder einem Eisportionierer runde Bällchen formen und diese in einem Topf im tiefen Fett oder in einer Fritteuse circa 10-12 Minuten backen. Die fertigen Quarkbällchen kurz auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen und dann noch heiß in Zucker oder Vanillezucker wälzen.

Für die Füllung:

225 ml Milch
200 ml Eierlikör
100 g Zucker
ca. 50 g Vanillepuddingpulver (je nach Packungsangabe im Verhältnis zur Flüssigkeit
25 ml Kirschwasser
50 ml Milch
Marmelade nach Belieben

225 ml Milch, Eierlikör und Zucker in einen Topf geben und unter rühren aufkochen. Das Vanillepuddingpulver mit Kirschwasser und der restlichen Milch anrühren und unter die kochende Eierlikör-Milch geben. Die noch heiße Füllung entweder direkt in eine Spritze oder in eine Schüssel geben und diese auf der Oberfläche mit Backpapier abdecken. Dann im Kühlschrank auskühlen lassen. Die abgekühlte Masse mit einer Spritze oder mit Hilfe eines Spritzbeutels mit dünner Lochtülle (circa 3-4 mm) in die Quarkbällchen geben. Alternativ die Bällchen nach Belieben mit Marmelade füllen.
Tipp: Wer mag kann die Quarkbällchen zum Schluss noch mit Puderzucker besieben.
Tipp: Die Quarkbällchen lassen sich natürlich auch gut ohne Füllung genießen.
Tipp: Für eine alkoholfreie Variante, den Eierlikör und das Kirschwasser durch Milch ersetzen.
Tipp: Für eine Schokocreme den Eierlikör durch Milch ersetzen und etwas Zartbitterschokolade beim Erhitzen unterrühren.
Tipp: Für eine Nuss- oder Schokolikörfüllung einfach den Eierlikör durch den entsprechenden Likör ersetzen.
Tipp: Für eine herzhafte Variante den Zucker auf ein Drittel reduzieren und stattdessen die Masse mit Pfeffer und Paprikapulver abschmecken und nach Belieben Schinkenwürfel oder geriebenen Käse unterrühren.

Lassen Sie es sich schmecken.

Hier downloaden und drucken: Das Rezept für die Quarkbällchen

 

Ralf backt im WDR

Am 23.01.2020 backt Bäckermeister Ralf Gießelmann die beliebten Kartoffelbrötchen.

Das Rezept finden Sie hier. Bitte beachten Sie, dass Sie am Vortag bereits die Bio-Kartoffeln vorkochen.

Zutaten Kartoffelbrötchen ca. 12 Stück
560 g Weizenmehl 550
240 g Wasser
14 g Salz
 14 g Hefe
10 g Rapsöl
240 g Biokartoffeln festkochend

 

Zubereitung:

Am Vortag die Kartoffeln mit Schale weich kochen und über Nacht im Kühlschrank lagern.

Alle Zutaten außer den Kartoffeln eine Minute mit der Küchenmaschine mischen, dann die gekühlten Kartoffeln mit Schale hinzufügen und weitere 10 Minuten den Teig langsam kneten. Anschließend den Teig noch mal 6 – 10 Minuten schnell kneten, so dass der Teig gut ausgeknetet ist.

Den Teig 30 Minuten ruhen lassen. Dann die Brötchen a 90 g abwiegen. Die Brötchenteiglinge anschließend mit der Hand formen, mit Wasser bestreichen und mit Kartoffelflocken bestreuen.

Danach die Brötchen noch ca. 30 Minuten angehen lassen. Zum Schluss die Brötchen in den vorgeheizten Ofen bei 230 Grad (Ober-/ Unterhitze) schieben und ca. 18 -20 Minuten backen.

Lassen Sie es sich schmecken.

Hier downloaden und drucken: Das Rezept für die Kartoffelbrötchen

 

Fotos vom Backabend am 07.01.2020

Es wurde geknetet, gebacken und verkostet. Die Unterschiede zwischen fermentiertem Teig, Poolisch und Natursauerteig wurden erklärt und dann wurden die gängigen Brote „Bauernbrot“, „Bergischer Bube“, „Hausbrot“ und „Baguette“ gebacken.

Gut, dass jeder an seinen Wäschekorb gedacht hat, um die ofenwarmen Brote mit nach Hause zu nehmen.

Funfaktor 100% beim Bäckermeister Ralf Gießelmann und den 18 Hobbybäckern.